Roll-on/Roll-off (RoRo)

Im RoRo-Verkehr kommen Spezialschiffe zum Einsatz, auf die Lkw und Züge über Rampen am Heck oder an der Seite selbstständig auf- und abfahren können (Roll-on/Roll-off).

Im Gegensatz zum LoLo-Verfahren (Lift-on/Lift-off) sind zur Beladung keine Kräne oder sonstige Einrichtungen im Hafen oder an Bord nötig. Daher können RoRo-Schiffe flexibel eingesetzt werden. Ein Zusatznutzen liegt in der Schonung des Transportgutes, das nicht umgeladen werden muss.

Nachdem die Transporteinheiten auf die Decks "gerollt" sind, kommt besondere Bedeutung der Ladungssicherung zu. Beim Seetransport kann die Ladung extremen Belastungen durch schweres Wetter ausgesetzt sein, die eine gründliche Sicherung, z.B. durch Zurrketten, unabdingbar machen.

Auf kurzen und mittleren Strecken sind RoRo-Fähren in Nord- und Ostsee sowie im Mittelmeer verbreitet. Im Seetransport über lange Strecken operieren insbesondere Autotransporter nach dem RoRo-Prinzip.

Messe-Link: RORO Conference

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